Lidl eröffnet am Donnerstag erste Filialen in der Schweiz

Am kommenden Donnerstag eröffnet der deutsche Discounter Lidl seine ersten 13 Filialen in der Schweiz. Bei ihrem Sortiment streicht die Ladenkette alles Schweizerische hervor. Über die Preise hüllt sich der Discounter indes noch in Schweigen.

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Erster Blick auf Lidl-Sortiment

Erster Blick auf Lidl-Sortiment

Keystone

Durch Lidls Markteinstieg dürfte sich der Konkurrenzkampf im Schweizer Detailhandel weiter verschärfen. Bemerkbar macht sich der Kampf insbesondere bei den Preisen für Markenartikel: Den Anfang machte Coop im Januar mit einer Preisoffensive. Die Migros zog kurz darauf nach.

Welche Rolle Lidl in diesem Kampf einnehmen wird, zeigt sich erst, wenn am Donnerstagmorgen die Türen der ersten Läden öffnen werden. Bis dann werden die Preise nämlich noch unter Verschluss gehalten. Dennoch darf davon ausgegangen werden, dass Lidl eine Tiefpreisstrategie verfolgen wird.

"Wir sind ein Discounter, weshalb die Preise für uns eine wichtige Rolle spielen", sagte Lidl-Chef Andreas Pohl vor den Medien. Dennoch war bei der Präsentation des Sortiments in Winterthur kaum von Preisen die Rede.

Stattdessen wurde hervorgehoben, wie stark Lidl sein Sortiment an die Schweizer Kundschaft ausgerichtet habe. So seien die im Inland hergestellten Produkte dank Labels allesamt als solche erkennbar. Weiter habe Lidl diverse Bioprodukte und regionale Spezialitäten im Sortiment.

Vom Konkurrenten Aldi, der seine ersten Schweizer Filialen im Herbst 2005 eröffnet hatte und jetzt 95 Läden zählt, unterscheidet sich Lidl etwa durch das Brotangebot. So wird jede Lidl-Filiale von einer regionalen Bäckerei mit frischem Brot beliefert.

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