Leidenschaft

Leonardo DiCaprio kam zum ersten Mal mit Grosseltern nach Berlin

Leonardo DiCaprio unterschreibt Autogramme in Berlin

Leonardo DiCaprio unterschreibt Autogramme in Berlin

Man könnte meinen, Leonardo DiCaprio habe seine Stirn so lange konzentriert gerunzelt, bis er endlich den ersehnten Charakterkopf hatte. Doch aus dem einstigen Mädchenschwarm aus «Titanic» ist auch so längst ein ernstzunehmender, brillant agierender Schauspieler geworden.

Bei der 60. Berlinale stellte der 35-Jährige zusammen mit Hollywoodregisseur Martin Scorsese den Psychothriller "Shutter Island" vor und bekannte, dass er mittlerweile regelrecht süchtig nach dem Filmemachen ist.

"Ich bin sehr stolz auf das, was ich bereits geleistet habe. Aber es macht auch abhängig, du willst immer mehr machen", sagte DiCaprio im dpa-Gespräch. Dennoch denkt der US-Schauspieler zurzeit darüber nach, sich eine eine Weile etwas auszuruhen. "Es wäre richtig toll, ein paar Monate nur klassische Filme schauen zu können", meinte DiCaprio über seine Leidenschaft, zu Hause auf dem Sofa DVDs anzuschauen.

Der Hollywoodstar kam zusammen mit seiner deutschstämmigen Mutter Irmelin zu den Internationalen Filmfestspielen Berlin. Bereits am Freitagabend versuchte er, sich unauffällig unter die Festivalgäste zu mischen. Doch der Star wurde bei der Uraufführung der restaurierten Fassung von Fritz Langs Stummfilmklassiker "Metropolis" im Friedrichstadtpalast natürlich entdeckt. "Ich habe versucht unerkannt hineinzukommen, aber sie haben mich doch erwischt."

Der deutschen Hauptstadt fühlt sich DiCaprio schon seit langem eng verbunden. "Ich kam zum ersten Mal mit meinen Grosseltern nach Berlin, als die Mauer noch stand", erzählte er. "Ich habe beide Seiten der Stadt gesehen. Ich habe das Gefühl, einen Teil ihrer Geschichte miterlebt zu haben." Heute sei Berlin für ihn ein "grosses kulturelles Epizentrum", meinte er. "Wenn mich die Paparazzi in Ruhe liessen, würde ich mir auch mehr ansehen!"

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