Leistung gedrosselt: Hitze setzt AKW Beznau zu

AKW Beznau: In den kommenden Tagen beobachte die Axpo die Entwicklung der Wassertemperatur der Aare. Der Grenzwert betrage 22 Grad.

AKW Beznau: In den kommenden Tagen beobachte die Axpo die Entwicklung der Wassertemperatur der Aare. Der Grenzwert betrage 22 Grad.

Das Atomkraftwerk Beznau in Döttingen hat am Dienstag wegen der hohen Temperaturen leicht weniger Strom produzieren können.

Die Kühlwasserversorgung des AKW Beznau reichte am Dienstagnachmittag nicht mehr aus, weil die Aare wärmer als 22 Grad war. Die Leistung musste am Dienstag zwischen 16 Uhr und 22 Uhr um 0,3 Prozent reduziert werden, sagte Anahid Rickmann, Mediensprecherin der Betreiberin Axpo, am Mittwoch auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA. Sie bestätigte damit einen Bericht des Regionaljournals Aargau/ Solothurn von Schweizer Radio DRS.

Auf die Stromversorgung hatte dieser marginale Rückgang jedoch keine Auswirkungen, wie Rickmann festhielt. In den kommenden Tagen beobachte die Axpo die Entwicklung der Wassertemperatur der Aare. Der Grenzwert betrage 22 Grad.

Kein Kühlturm

Die Aare lag seit Samstag viermal über 22 Grad, wie einer Messstation in Brugg AG der Abteilung Landschaft und Gewässer des aargauischen Departements Bau, Verkehr und Umwelt zu entnehmen ist. Brugg liegt flussaufwärts des Atomkraftwerks Beznau.

Das AKW Beznau besitzt keinen Kühlturm, sondern wird von der Aare gekühlt. Die beiden identischen Anlagen Block 1 und Block 2 weisen je eine Nettoleistung von 365 Megawatt (MW) auf.

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