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Le Parkour ist Trumpf

Im polysportiven Lager in Tenero ist «Le Parkour» der eigentliche Renner. Aber auch Volleyball wird oft und gerne gespielt.  Foto: dk

Le Parkour ist Trumpf

Im polysportiven Lager in Tenero ist «Le Parkour» der eigentliche Renner. Aber auch Volleyball wird oft und gerne gespielt. Foto: dk

«Le Parkour haben wir in der Sportwoche in Tenero erstmals als Disziplin angeboten», sagt David Kerschbaumer, Hauptleiter des polysportiven Lagers in Tenero. «Diese war denn auch – nebst den Wassersportarten – kaum aufgeschaltet, auch schon ausgebucht.»

Carolin Frei

«Was um Himmels willen ist Le Parkour?» wird sich wohl der eine oder andere Leser fragen. Nun ganz einfach: Parkour oder Le Parkour ist eine Sportart, bei welcher der Teilnehmer unter Überwindung sämtlicher Hindernisse (Klettergerüst, Böckli, Wände usw.) den schnellsten und effizientesten Weg zum Ziel nimmt. Um sich von dieser Sportart ein Bild zu machen, solle man sich am besten live bzw. über einen Kurzfilm auf dem Internet schlau machen, sagt David Kerschbaumer, der zum 7. Mal als Hauptleiter für das Lager in Tenero verantwortlich zeichnet.
Aber «Le Parkour» ist bei weitem nicht die einzige Sportart, die die jungen Menschen zwischen 13 und 20 Jahren in der Lagerwoche vom 18. bis 24. Juli ausprobieren können. «Bei der Anmeldung musste man sich für eine Hauptsportart entscheiden, die dann jeweils am Morgen betrieben wird», betont der Leiter. Die Jugendlichen konnten dabei unter Unihockey, Streetdance, Klettern, Wasserspringen, Kajak, Windsurfen, Baseball und vielem mehr wählen. Diese Sportarten und einige mehr stehen dann am Nachmittag zum «Schnuppern» für alle auf dem Programm.

Ziel dieses Lagers in Tenero ist, eine breite Schicht für Bewegung und Sport zu begeistern. «Die Jugendlichen haben eine Woche lang Zeit, verschiedenste Sportarten kennen zu lernen. Schön ist, wenn sie dabei auf den Geschmack kommen und diese Sportart auch zu Hause weiter pflegen», sagt er. Und wie sich das für ein Lagerleben gehört, wird in grossen Zelten übernachtet sowie beim Tischdecken und Abwasch geholfen. Zudem gilt es, sich an die Lagerregeln zu halten - bei gut 200 Mädchen und Jungen, die dieses Jahr mit von der Partie sind - ein Muss. Nicht immer für alle ganz einfach. «Es kann vorkommen, dass wir jemanden nach Hause schicken müssen», sagt David Kerschbaumer. Aber das liege vor allem daran, dass die meisten Jugendlichen, die teilnehmen, gerade voll in der Pubertät stecken würden.

Ansonsten sei die Lagerwoche sowohl für die Jugendlichen als auch für das 20-köpfige Leiterteam eine spannende Erfahrung, die er persönlich nicht missen möchte. «Mir gefällt die Umgebung in Tenero und es ist schön, mitzuerleben, wie die Jugendlichen den Plausch haben. Sie betätigen sich den ganzen Tag über so intensiv, dass sie abends todmüde ins Bett fallen.» Für den «gemütlichen» Teil des Lagerlebens sorgt ein Rahmenprogramm, bestehend aus Kino, Karaoke, Disco und Ausgang.
Dass diese Sportwoche auch nachhaltig wirkt, zeigt die Tatsache, dass zwei ehemalige Teilnehmerinnen nun als Leiterinnen ins Lager nach Tenero mitgefahren sind.

Das Lager in Tenero wird vom BKS
Aarau/Sektion Sport organisiert und von folgenden Firmen gesponsert: Aargauische Kantonalbank, AEW Energie AG, Mitglied der axpo, Döbeli Sport, Seon (Mammut Shop und Outlet), und vom Stadt-Anzeiger.

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