Lawinenunglück

Lawine in Nendaz: Leiche des dritten Opfers geborgen

Schneemassen am 11. Februar (Archiv)

Schneemassen am 11. Februar (Archiv)

Zwei Monate nach dem tödlichen Lawinenunglück von Nendaz VS ist die Leiche des dritten Opfers geborgen worden. Sie wurde unter einem guten Meter Schnee und Eis am Ufer des Cleuson-Stausees entdeckt.

Dort war eine Gruppe französischer Seminaristen des Priesterseminars St. Pius X. aus Ecône VS am 11. Februar von einer Lawine überrascht worden. Die Männer waren mit Schneeschuhen unterwegs gewesen, aber ohne Lawinensuchgeräte und in der Soutane, dem traditionellen Priestergewand.

Vier von ihnen wurden von der Lawine verschüttet. Ein Seminarist konnte aus den Schneemassen befreit werden, zwei wurden tot aus dem Stausee geborgen. Einer blieb verschollen.

Die Leiche des 29-jährigen Seminaristen wurde entdeckt, nachdem die Suche wieder aufgenommen worden war. Diese hatte im Februar aus Sicherheitsgründen und wegen der grossen Schneemassen unterbrochen werden müssen.

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