Feuerwehrleute hätten mindestens dreissig tote Menschen gezählt, sagte ein Sprecher des Rettungsdienstes in der Ortschaft Nahualá. Zahlreiche weitere seien verletzt worden, teilten die örtlichen Behörden mit. Unter den Verletzten seien auch Frauen und Kinder, berichtete die Zeitung "Prensa Libre".

Die Opfer hatten sich demnach um die Leiche eines Mannes versammelt gehabt, der zuvor bei einem anderen Verkehrsunfall ums Leben gekommen war. Dabei raste der Laster in die Unglücksstelle. Beim ersten Unfall hatte der Fahrer Fahrerflucht begangen.

Der Unfall ereignete sich auf Kilometer 158 der Panamericana, einer Fernstrasse, die über Tausende von Kilometern den Süden und Norden des amerikanischen Doppelkontinents verbindet.

Er sei traurig über die Tragödie, die sich in Nahualá im Bezirk Sololá ereignet habe, schrieb der guatemaltekische Präsident Jimmy Morales bei Twitter. Er kündigte Unterstützung für die Familien der Opfer an. In dem zentralamerikanischen Staat, in dem rund 16,5 Millionen Menschen leben, ereignen sich häufig Verkehrsunfälle.