Landi kauft Areal in Lenzburg

Die Miete für den Landi-Laden in Lenzburg ist umsatzabhängig – und wurde immer teurer, weil die Umsätze stiegen. An der Generalversammlung beschloss die Landi Maiengrün deshalb, das Areal zu kaufen.

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Landi kauft Areal in Lenzburg

Landi kauft Areal in Lenzburg

Irena Jurinak

Vor 12 Jahren hatte die Landi Maiengrün noch nicht die Mittel, um den Bau des Landi-Ladens an der Sägestrasse in Lenzburg alleine zu finanzieren, weshalb der Mutterkonzern Fenaco einsprang. Die Landi bezahlte seither umsatzabhängige Mietzinse für den Laden.

Durch den steigenden Umsatz in den letzten Jahren wurde die Miete immer teurer. «Ausserdem hat sich unsere finanzielle Lage verbessert», sagt Philipp Amrein, Leiter Administration der Landi Maiengrün. Durch den Kauf des 90 Aren grosses Areals spare man hohe Mietkosten. Auf dem Areal stehen auch die 2001 erneuerte Agrola-Tankstelle und eine Werkstatthalle, die als Lager dient. Die Generalversammlung beschloss, das Areal für 6,2 Millionen Franken von der Fenaco zu kaufen.

Bestes Ergebnis in der Geschichte

Veränderungen gibt es auch am Hauptsitz der Landi Maiengrün in Hendschiken. Die Genossenschafter stimmten einem Planungskredit für den Bau eines Agrarhandelszentrums im Trocknungsbetrieb zu. Die Eingabe des Baugesuches ist noch in diesem Jahr geplant, voraussichtlich Ende 2011 soll der Hauptsitz dorthin ziehen.

Denn die Versammlung bewilligte auch den Verkauf des Areals an der Dintikerstrasse in Hendschiken, dem bisherigen Hauptsitz. Angedacht ist, dass ein Generalunternehmer das Areal kauft und einen Neubau erstellt, Verhandlungen wurden bereits aufgenommen. Der Volg-Laden soll als Stockwerkeigentum zurückgekauft werden.

Josef Bucher, Geschäftsführer, orientierte zudem über das beste Ergebnis in der Geschichte der Landi Maiengrün. Zwar sank der Umsatz um rund 1 Million auf 44,5 Mio. Franken. Agrola, Heizöl und Tankstellen zeigten umsatzmässig einen Rückgang von 2,2 Mio. Franken, dies jedoch preisbedingt. Es wurden über 1,3 Millionen Liter Heizöl mehr verkauft. Bei den Konsumwaren betrug der Zuwachs 5,5 Prozent, was in erster Linie den neuen Verkaufsstellen Scherz und Gebenstorf zuzuschreiben sei. Der gesamte Betriebsertrag nahm um 4,9 Prozent auf 8,1 Millionen Franken zu. Der Cashflow konnte um 11,5 Prozent und der Reingewinn gar um 144 Prozent auf 88000 Franken gesteigert werden.

Die beiden langjährigen Verwaltungsräte Josef Hochstrasser und Josef Schmid aus Hägglingen wurden verabschiedet. Neu in den Verwaltungsrat wurde Andreas Vogel, Jahrgang 1978, aus Hägglingen gewählt.