Der Betriebsgewinn (EBIT) legte um 8,6 Prozent auf 151,5 Mio. Fr. zu, wie das Unternehmen mitteilte. Der Umsatz erhöhte sich, wie bereits Ende Januar bekannt gegeben, um 3,3 Prozent auf 4,855 Mrd. Franken.

Das Wachstum ist unter anderem Akquisitionen zu verdanken. Kuoni hatte im vergangen Jahr sieben Zukäufe getätigt, die einen aufs Jahr hochgerechneten Umsatz von 308 Mio. Fr. beisteuerten.

Damit hat Kuoni mehr verdient als erwartet. Analysten hatten im Durchschnitt gemäss der Nachrichtenagentur AWP mit einem Reingewinn von 146,2 Mio. Fr. gerechnet.

In Anbetracht der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise sei das Resultat des Reisekonzerns sehr gut, erklärt Kuoni-Chef Peter Rothwell. Das Wachstum aus eigener Kraft sei grösser als der Durchschnitt des Marktes.

Das laufende Jahr wird allerdings nicht mehr so toll. Der Buchungsstand lag bis Ende letzter Woche um knapp ein Viertel tiefer als im gleichen Vorjahreszeitraum. In Lokalwährungen betrug das Minus immer noch 13 Prozent.

Deshalb trat der Konzern auf die Kostenbremse. Ende Januar hatte Kuoni ein Sparprogramm von 106 Mio. Fr. über die nächsten drei Jahre angekündigt. Dabei werden auch Arbeitsplätze gestrichen. Um wie viele es sich handelt, hat Kuoni noch nicht bekannt gegeben.