Kulinarische Köstlichkeiten am Aareufer

Der junge Gastwirt Markus Gfeller und sein Küchenchef Thomas Messerli zaubern in der «Brücke» in Niedergösgen kulinarische Köstlichkeiten am Aareufer.

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Aargauer Zeitung

Raphaela Gysi

Essen, lachen, reden, geniessen, feiern, beobachten, lauschen, riechen, sich verlieben, lesen, jassen, entspannen, atmen, träumen, ausruhen, sein, erfrischen und trinken am Fluss: Diesem Motto hat sich der junge Gastgeber Markus Gfeller verschrieben. Selber bezeichnet er sich als «Genussmensch». Dass essen in der Niedergösger «Brücke» Genuss ist, spürt man schon, wenn man an einem kleinen Tischchen unter der 100-jährigen Linde direkt am Wasser Platz nimmt.

Restaurant Brücke, Niedergösgen

Markus Gfeller, Hauptstrasse 2, 062 849 11 25, www.restaurant-bruecke.com. Öffnungszeiten: Di-Sa, 10-23.30 Uhr, So ab 16 Uhr und Mo Ruhetag.

Spezialitäten aus der Region

Der Apéritif, ein Prosecco mit Flauder gemischt, dem mit Holunderblüten angereicherten Mineralwasser aus dem Appenzellischen, schmeckte lieblich. Die Antipasti-Variation mit einem Lammsalami aus Gretzenbach, Käse und mariniertem Gemüse von Paolo Ruocco aus dem bernischen Schüpfen machte definitiv «Gluscht» auf mehr. Der Tagesfisch, ein konfierter Saibling im Kartoffelspuma mit glasierten Randen und Estragon, war schon rein fürs Auge ein Fest.

Das raffiniert gewürzte Rindstartar war mit Cognac verfeinert und eröffnete ganz neue Geschmacksdimensionen. Auch die Blacktigercrevetten auf Ingwer-Gurken-Spaghetti in einer kalten Gurken-Gin-Suppe vom Tisch nebenan liessen offenbar keine Wünsche offen. Dass die Suppenkreationen des Küchenchefs Thomas Messerli eine Klasse für sich sind, ist kein Geheimnis mehr.

«Beiz ist mir lieber», meint der Wirt in vierter Generation. Es ist ihm wichtig, dass sich in seinem Restaurant alle Leute der verschiedensten Schichten treffen können. Man kennt sich und es ist persönlich. Er möchte eine ehrliche, kreative Küche anbieten, die sich jedermann auch mehrmals pro Woche leisten kann. Aus diesem Grund bietet er auch eine Mittagskarte mit drei Menüs von 17 bis 26 Franken an. Auch den währschaften Wurstsalat findet man auf der Mittagskarte.

Drei Treppenstufen ans Wasser

Im Sommer wird vor allem auf der sonnigen Dachterrasse und in der lauschigen Gartenwirtschaft gewirtet. 60 Sitzplätze stehen dort zur Verfügung. Die Innenräume sind modern eingerichtet und hell, mit direkter Sicht auf das fliessende Wasser. Ein Ort, um sich zu entspannen und die Augen über das Wasser gleiten und sich von leichten Köstlichkeiten verzaubern zu lassen.

Die AZ-Redaktion gibt diese Woche Geheimtipps für Gourmets, die gern am Wasser einkehren.

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