Kosmetik

Kosmetiklinie mit Mineralien aus «Ötzi"-Gletscher entwickelt

War beim Abtauen des Similaungletschers freigelegt worden: Mumie Ötzi (Archiv)

War beim Abtauen des Similaungletschers freigelegt worden: Mumie Ötzi (Archiv)

Mit Gletschermann «Ötzi» zu toller Haut: Mineralien aus dem Similaungletscher sind Grundlage einer neuen Kosmetiklinie, die jetzt auf den Markt kommt. Insgesamt solle es neun Produkte geben, sagte der Entwickler der Linie, Paul Grüner, der Nachrichtenagentur AFP.

Grundlage seien Mineralien aus dem Similaungletscher, an dessen Südtiroler Seite "Ötzi" im Jahr 1991 in mehr als 3000 Metern Höhe entdeckt worden war. Das Abtauen des Gletschers hatte die rund 5300 Jahre alte Mumie freigelegt. Sie gilt wegen ihres hervorragenden Zustands als wissenschaftliche Sensation.

"Bei einer Exkursion in die Gletschergrotten habe ich sehr feinen Sand entdeckt", berichtete Grüner. Diesen habe er im Labor analysieren lassen. Dabei sei herausgekommen, dass der Sand unter anderem Glimmerschiefer aus den Tiefen des Gletschers enthalte.

Dieser habe besondere Wirkung und sei nun zusammen mit anderen Stoffen Grundlage der neuen Produktlinie "Glacisse". Diese soll laut Internetwerbung "müder Haut Elastizität und Vitalität" verleihen.

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