Ist das nicht viel zu eng? Schwitzt man da etwa drunter? Und wie sehen die Haare aus? In Mona Haydars Song «Hijabi» geht es um die Vielfalt der muslimischen Frauen auf der Welt und deren Bestärkung. Um muslimischen Feminismus eben. 

«Mein einziges Ziel mit all meiner Arbeit, die ich mache, ist eine freundlichere Welt», sagt Haydar zu BBC. Sie ist aus Michigan, USA, und lebt mit ihrem Mann in New York. Die beiden sind keine Unbekannten. Sie haben etwa im Rahmen ihrerer «Sprich mit einem Muslim»-Initiative das Gespräch zwischen den Kulturen gesucht dazu und gratis Kaffee und Donuts verteilt.

Der Song ging im Rahmen des ersten muslimischen Frauentags am 27. März online. Der «Muslim Womens Day» war eine Initiative der Plattform «Muslim Girl».

«Warum ist das so schockierend?»

Unter dem Hashtag #hijabiXmona erntete Mona Haydar viel Zuspruch. Aber auch Kritik. Erstaunlicherweise nicht wegen dem Inhalt des Raps, sondern weil sie im achten Monat schwanger in ihrem Musikvideo auftritt.

Diese Kritik kann Haydar nicht so recht verstehen. Zu BBC sagte sie: «Warum ist es so schockierend, dass eine schwangere Frau ihr Leben weiter lebt? Als eine Frau, die an die Schönheit aller weiblichen Körper glaubt, gefällt es  mir, soziale Strukturen aufzubrechen, die uns Frauen vorschreiben wollen, wie unsere Körper aussehen sollen.» (smo)

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