Konstante Abfallgebühr

Konstante Abfallgebühr

Konstante Abfallgebühr

Die Philosophie des Gemeindeverbandes Abfallbewirtschaftung Unteres Fricktal (GAF) ist eindeutig: «Es gibt keinen Abfall – nur Rohstoff am falschen Ort.» Präsident Peter Scholer prägte diese Philosophie.

Peter Rombach

Die nächste Herbstversammlung findet am 8. September in Wegenstetten statt und beschäftigt sich unter anderem mit den Entsorgungsgebühren 2011. Die «Leitgrösse» von Fr. 2.50 für einen 35-Liter-Sack wird nicht erhöht, auch die übrigen Sätze bleiben konstant, falls die Abgeordnetenversammlung zustimmt. Zur Diskussion steht ferner der Voranschlag 2011 mit einem Volumen von rund 4 Millionen Franken.

«Unser Kerngeschäft läuft professionell und in eingespieltem Rahmen», betont ein zufriedener Präsident Peter Scholer. Im Vorfeld des GAF-Treffens nennt er allerdings auch einige Problemfelder. Als Ärgernis markiert er die Verschmutzung von Strassen durch «tierisch aufgeschlitzte Säcke». Auch für Littering zeigt er keinerlei Verständnis, zumal dann Werkhofmitarbeitende der Gemeinden «viel zu tun haben».

Ein Dorn im Auge sind Scholer ausserdem «zu viele Schwarzfahrer» im GAF-Gebiet. Er macht unmissverständlich klar, dass kostenlose Güselentsorgung nicht toleriert werde, zumal es dadurch Mindereinnahmen gebe. Auch für die Zukunft kündigt er Kontrollen an, in Zusammenarbeit mit Gemeindeleuten, Mitarbeitenden der Storchenstrasse Möhlin und nicht zuletzt der Polizei. «Es ist nicht fair, dass der Ehrliche alles bezahlen soll.» Der GAF-Präsident bestätigt Bussenverfügungen durch die Gemeinden. «Wir haben keine Bussenhoheit.»

Um aufgerissene Güselsäcke zu vermeiden, bietet der GAF bereits Container zwischen 80 und 800 Litern an. Dieser Kehricht wird per Gewicht entsorgt; erst später flattert die Rechnung dafür ins Haus. Was Littering anbelangt, so verspricht Scholer, dass sich der Verband darum wieder vermehrt durch diverse Aufklärungsaktionen und praktische Tipps kümmern wolle.

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