Miss Schweiz
Kommt die neue Miss Schweiz aus Oberengstringen?

Die Krönung findet am 26. September in Genf statt: Mit Tamina Schneider aus Oberengstringen und Lorena Oliveri aus Spreitenbach hat die Region bei der Miss-Schweiz-Wahl 2009 gleichzwei Eisen im Feuer.

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Matthias Kessler

Fernziel: Architektin. Nahziel: Miss Schweiz. Tamina Schneider aus Oberengstringen weiss, was sie will. Derzeit arbeitet die 21-Jährige als stellvertretende Leiterin in einem mexikanischen Restaurant in Zürich. Ab Ende September - nach der Miss-Schweiz-Wahl in Genf - hofft sie, als neue Schönheitskönigin durchs Land zu reisen.

Vier Gründe für den Titel

«Ich sollte gewinnen, weil ich die Lebensfreude der Tessiner, die Bodenständigkeit der Deutschschweizer, den Charme der Romands und die Natürlichkeit der Rätoromanen habe», wird Schneider, die mit Leichtathlet Alexander Martinez, Schweizer Rekordhalter im Dreisprung, liiert ist, in der «Schweizer Illustrierten» zitiert.

Neben ihr steht auch die ebenfalls 21 Jahre alte Lorena Oliveri aus Spreitenbach unter den 16 Finalistinnen; sie studiert Wirtschaftskommunikation und ist in ihrer Freizeit beim Golfen anzutreffen.

Viele Kandidatinnen, eine Miss

Das Limmattal ist in den letzten Jahren - fast schon traditionellerweise - mit einer Kandidatin an der nationalen Schönheitskonkurrenz dabei. Zuletzt versuchte Alexandra Feybli, Miss Zürich 2008 aus Uitikon, das begehrte Schönheitskrönchen zu gewinnen. Und zwei Jahre vor ihr schaffte es Jasmin Roth, Miss Zürich 2006, auch sie aus Uitikon, unter die Finalistinnen.

2005 war Melanie Meier aus Dietikon hinter Lauriane Gilliéron Vize-Miss geworden, 2004 kämpften mit Jeannine Balmer aus Weiningen und Olivia Fischer aus Birmensdorf zwei Limmattalerinnen um die Krone, im Jahr 2001 erreichte Michèle Fischhaber aus Dietikon den zweiten Platz, geschlagen nur von Jennifer Ann Gerber. Und im Jahr 2000 vertrat Sandra Jost aus Oetwil das Limmattal, allerdings ohne Erfolg.

Einzige Miss Schweiz aus dem Limmattal bleibt somit vorerst die Dietikerin Sonia Grandjean, die den Titel im Jahr 1998, als Nachfolgerin von Tanja Gutmann, gewinnen konnte. Nach ihrem Missenjahr kehrte sie in ihren angestammten Büroberuf zurück, arbeitet heute als Assistentin des Personalverantwortlichen in einem Zürcher Unternehmen und malt nebenbei.