"In unserem Quartier bot dieser auch Käse, Früchte und Schöggeli feil". Ob er denn des Naschens wegen Milchmann werden wollte? "Das war noch nicht einmal der Grund - obwohl ich Käse liebe. Mir ging es um die Selbständigkeit. Und um den fahrenden Laden."

Aus dem Traum, Milchmann zu werden, wurde dann nichts. Weber absolvierte die Ausildung zum Lehrer und startete dann seine Karriere als Komiker. Geträumt hat der 57-Jährige aber immer: "Manchmal von Verfolgungsjagden. Wirres Zeug. Meist einen Tag vor Neumond".

Abgesehen davon träume er aber seit Jahren nicht mehr und das sei gut so. Warum? "In Träumen verarbeiten wir, was uns belastet. Ich gehe erst ins Bett, wenn alles geregelt ist."

Einen unerfüllten Traum hegt der Aargauer noch: "Ich wäre gerne Grossvater." Denn altersmässig würde es bei ihm jetzt passen. "Aber nicht bei meiner Tochter. Die soll mich jetzt bloss nicht möglichst schnell zum Grossvater machen." Webers Tochter Nina wurde im Jahr 1995 geboren.