"Ich habe mit 14 in meinem Heimatstädtchen Cesena in Italien Gratiszeitungen verteilt", erzählt der 53-jährige Italo-Schweizer in der «Sonntags Zeitung». Pro Stunde habe er 1.50 Franken erhalten. "Nach einem Monat hatte ich 20 Franken beisammen." Damit habe er sich ein Aufnahmegerät der Marke Grundig gekauft.

"Das Erste, was ich aufzeichnete, waren die Brandenburgischen Konzerte von Bach", so Rocchi weiter. Denn der Träger des Deutschen Kleinkunstpreises und des Salzburger Stiers ist ein erklärter Fan klassischer Musik. Bloss Studioaufnahmen sind ihm ein Graus: "Komponisten wie Puccini und Verdi muss man live hören!"