Aargau
Kölliken

Verstärkte Sicherheitsvorkehrungen beim Rückbau der Sondermülldeponie Kölliken (SMDK) im Aargau haben die Bewährungsprobe bestanden. Nachdem die Arbeiten vor fünf Wochen wieder aufgenommen wurden, kam es zu keinem Brand mehr in der riesigen Abbauhalle.

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Massnahmen für mehr Sicherheit auf Kölliker Deponie bewähren sich

Massnahmen für mehr Sicherheit auf Kölliker Deponie bewähren sich

Nach einem Unterbruch von einem halben Jahr waren Mitte Januar die Arbeiten für den Rückbau der grössten Altlast der Schweiz wieder aufgenommen worden. Das Abbaukonzept wurde geändert, und die Sicherheitsvorkehrungen wurden verstärkt.

An der Abbaufront in der Deponiehalle wird der freigelegte Sondermüll neu mit einer Wärmebildkamera überwacht. Vor dem Abbau entnimmt ein Experte mit einem Spezialfahrzeg eine Stichprobe, die in einem Schnelltest untersucht wird.

Gemäss Tardent werden 400 bis 500 Tonnen Material pro Tag aus der Deponie abtransportiert. Das ist eine geringere Menge als am Anfang des Rückbaus geplant war. Ob der Zeitplan eingehalten werden könne, sei unklar, sagte Tardent. Die wegen Umweltgefährdung 1985 geschlossene Deponie soll bis Ende 2012 saniert werden. (sda)