Köpfe

«Köpfe des Jahres» auszuwählen ist ein schwieriges Unterfangen

Wer zurückblickt auf das Freiamt im 2009 stellt fest: Es ist ganz viel gelungen. Aber es ist auch ganz schwierig, in diesem Zusammenhang die «Köpfe des Jahres» auszuwählen.

Eddy Schambron

Es gibt «Köpfe des Jahres», die ohne lange Überlegungen in diese willkürliche Auflistung gelangen. Walter Dubler, der Gemeindeammann von Wohlen, ist so einer. So viele haben an seinem Stuhl gesägt, zum Teil jahrelang und auf tiefem Niveau. Aber die Stimmberechtigen haben ihn wieder gewählt und damit möglicherweise auch ausgedrückt, dass sie genug haben von einer Politik, die immer wieder auf den Mann zielt. Vielleicht liegt auch noch der Name Jenny Rey aus Beinwil auf der Hand, die hübsche Music-Star-Anwärterin, die vor allem die Jungen im Freiamt eine gewisse Zeit elektrisierte. Aber sonst?

Wie hoch ist die Messlatte?

Sonst zeigt sich, dass es schwierig ist, «Köpfe des Jahres» zu benennen. Nach welchen Kriterien soll man sie auswählen? Wie hoch ist die Messlatte anzulegen, und wer beurteilt, ob jemand die festgelegte Latte erreicht? Viele haben sehr viel geleistet für ihre Gemeinde, ihre Region in diesem Jahr. Sie alle hätten es verdient, «Köpfe des Jahres» zu werden. Nur: Dafür fehlt natürlich der Platz. Deshalb sei betont: Die 20 «Köpfe des Jahres», die auf dieser Seite stehen, sind ziemlich willkürlich zusammengestellt.


Zahllose andere Menschen engagierten sich ebenfalls in den Gemeinden, für die Nachbarn, für die Kultur oder die Schule. Freiämter «Köpfe des Jahres» sind letztlich alle hier lebenden Frauen, Männer und Kinder. Sie sind es, die unsere Region lebendig, spannend und attraktiv machen. Deshalb ist klar: Die hier gezeigten 20 «Köpfe des Jahres» sind stellvertretend für alle Freiämterinnen und Freiämter abgebildet, die sich für ihre Region in irgendeiner Form eingesetzt haben.

Viele haben vieles geleistet.

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