Kleiner Ratgeber für Reisende in Schweinegrippe-Regionen

Kleiner Ratgeber für Reisende in Schweinegrippe-Regionen

Schweinegrippe Gefahr durch Touristen

Schweinegrippe Gefahr durch Touristen

Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) rät nicht davon ab, in Länder zu reisen, die stark von der Grippe A (H1N1) betroffen sind. Wer in eines der Schweinegrippe-Risikoländer fährt, sollte sich jedoch gewisse Verhaltensregeln zu Herzen nehmen.

Ob die Reise nun nach Süd- oder Nordamerika, Malta, Spanien, Grossbritannien oder Zypern, Singapur oder Thailand, Japan, in die Karibik, Neuseeland oder Australien gehen soll, das BAG rät nicht davon ab, eine dieser Risikoregionen zu bereisen. Das Bundesamt regt vielmehr dazu an, vor Ort die Medienberichte aufmerksam zu verfolgen und den örtlichen Empfehlungen der Gesundheitsbehörden Folge zu leisten.

Wer in ein Schweinegrippe-Risikoland reist, sollte sicherheitshalber Gesichtsmasken mitnehmen. Weiter rät das BAG, sich regelmässig die Hände mit Wasser und Seife zu waschen, auf Umarmungen, Küsschen und Händeschütteln zu verzichten und beim Husten oder Niesen, den Mund und die Nase mit einem Taschentuch oder dem Ellenbogen zu bedecken.

Personen, die während einer Reise an Grippe erkranken, sollen sich an die lokalen Gesundheitseinrichtungen wenden. Auch empfiehlt das BAG, bei Grippesymptomen eine An- oder Rückreise aufzuschieben, um eine Ansteckung weiterer Personen zu vermeiden. Wer aus einem Risikoland zurückreist und innert 0 bis 7 Tagen nach der Einreise in die Schweiz schwere Grippesymptome aufweist, sollte sich an einen Arzt oder eine Ärztin wenden. Zu den Risikogruppen zählen Personen, die an chronischen Krankheiten leiden sowie schwangere Frauen und Kinder. (fhe)

Meistgesehen

Artboard 1