Kindersterblichkeit

Kindersterblichkeit seit 1990 um ein Viertel zurückgegangen

Kindersterblichkeit deutlich gesunken

Kindersterblichkeit deutlich gesunken

Die weltweite Kindersterblichkeit ist seit 1990 nach Schätzung der Weltgesundheitsorganisation WHO um mehr als ein Viertel zurückgegangen. Sie sank von 12,5 Millionen im Jahr 1990 bei Kindern unter fünf Jahren auf etwa 9 Millionen im Jahr 2007.

Dies teilte die WHO in Genf mit. Die WHO hat erstmals einen Fortschrittsbericht im Rahmen der Millenniumsziele der Vereinten Nationen vorgelegt, die vorsehen, dass die Kindersterblichkeit von 1990 bis 2015 um zwei Drittel gesenkt werden soll.

In vielen afrikanischen und anderen ärmeren Ländern sei die Lage weiter unbefriedigend, schreibt die WHO. Die Millenniumsziele könnten nur erreicht werden, wenn die Lebensbedingungen der Menschen verbessert würden.

Dazu gehörten im Kampf gegen Kindersterblichkeit vor allem die Stärkung der Gesundheitssysteme. Kinder könnten durch Moskitonetze, die malariaübertragende Mücken abhalten, die Bekämpfung von Durchfallerkrankungen, verbesserte Impfaktionen und die Bereitstellung sauberen Wassers geschützt werden.

Es gebe zwar ermutigende Zeichen, aber auch Rückschläge, so die WHO, insbesondere bei der Gesundheitsfürsorge für Mütter und Neugeborene. So geschehen 37 Prozent der Todesfälle von Kindern unter fünf Jahren bereits in den ersten Lebensmonaten oder sogar in ihrer ersten Lebenswoche.

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