Keine Kaution für Carl Hirschmann

Heute kommt es zur richterlichen Anhörung von Carl Hirschmann. Er soll Sex mit einer Minderjährigen gehabt haben. Eine Kaution wird mit hoher Wahrscheinlichkeit gemäss dem PR-Berater Max Fischer nicht ausgestellt, weil Verdunkelungsgefahr besteht. Deshalb wird der Milliardärssohn wohl lange in U-Haft bleiben.

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Carl Hirschmann

Carl Hirschmann

Aargauer Zeitung

Der Richter will heute über eine allfällige Kaution entscheiden. Die Anhörung und das Aktenstudium wird vermutlich den ganzen Tag dauern. Hirschmanns PR-Berater Max Fischer vermutet aber, dass keine Kaution ausgestellt wird. Fluchtgefahr besteht zwar nicht, da Carl Hirschmann seinen Pass bereits letztes Jahr «im Zuge von mehreren laufenden Verfahren» abgeben musste. Aber die Verdunkelungsgefahr bleibt bestehen. Das bedeutet, dass der Milliardärssohn lange in U-Haft bleiben könnte.

Der PR-Berater wiederholte mehrfach, dass Hirschmann die junge Frau wiederholt nach ihrem Alter gefragt, sogar nach ihrem Ausweis verlangt habe. Sie habe diesen aber nicht dabei gehabt und ihm stattdessen gesagt, dass sie 17 Jahre alt sei. Mehrere Personen könnten dies bezeugen. Ob diese Personen von der Polizei vernommen worden seien, weiss Fischer nicht.

Hirschmann sitzt seit Dienstag in U-Haft. Besuchsrecht hätten nebst seinem Anwalt auch seine Familienangehörigen. Von ihnen hat er aber bislang keinen Besuch erhalten. Sein Vater liegt derzeit wegen «körperlicher und organischer Leiden» im Spital. Max Fischer macht sich grosse Sorgen um ihn. (muv)

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