Die Idee hätten von der Stadt angestellte Jäger gehabt, sagte die Tierärztin des Zoos, Eeva Rudbaeck, der Nachrichtenagentur AFP. Für den Zoo sei das eine gute Lösung, weil Hasenfleisch für die Raubkatzen derzeit noch importiert werde. Für jeden Hasen will der Zoo fünf Euro zahlen.

Den Behörden zufolge streifen rund 10'000 Wildkaninchen durch die Grünanlagen von Helsinki und verursachen dort Schäden in Höhe von mehreren Tausend Euro.

Von September bis März gehen professionelle Jäger mit Gewehren, Fangnetzen, Fallen und sogar abgerichteten Frettchen auf die Jagd, um der Plage Herr zu werden.