Schweinegrippe

Kanada bestätigt ersten Todesfall durch Schweinegrippe

Schweinegrippe-Tests

Schweinegrippe-Tests

Die Zahl der nachgewiesenen Schweinegrippefälle weltweit ist auf rund 2300 gestiegen. Mehr als 90 Prozent der Infektionen betreffen Mexiko, die USA und Kanada. 46 Menschen starben an der Krankheit, 44 davon in Mexiko, wie die Weltgesundheitsorganisation (WHO) mitteilte.

Später teilte auch noch Kanada seinen ersten Todesfall durch eine Infektion des A/H1N1-Virus mit. In der Provinz Alberta sei eine ältere Frau daran gestorben, sagte der Chefmediziner der Provinz, Andre Corriveau.

Argentinien, Brasilien und Panama meldeten erste Schweinegrippefälle. Damit sind weltweit jetzt 27 Länder betroffen. In den USA verdoppelte sich die Zahl der Infizierten. Nach Angaben des US-Zentrums für Krankheitsüberwachung und Prävention (CDC) wurden in 43 der 50 Bundesstaaten bisher 1639 bestätigte Fälle gemeldet.

Die UNO warf China indirekt Diskriminierung vor, nachdem das Land zahlreiche Mexikaner im Zuge der Schweinegrippe isoliert hatte. Russland warnte seine Bevölkerung unterdessen vor Reisen in die USA. Bisher galt die russische Reisewarnung nur für Mexiko.

Die Gesundheitsbehörden in den USA warnten vor gezielten Ansteckungen mit der Schweinegrippe im Stil von so genannten "Masernpartys". Eine Immunisierung zum Schutz vor einer zweiten, womöglich heftigeren Welle der Schweinegrippe durch eine systematische Ansteckung A/H1N1-Virus sei ein "grosser Fehler".

Von Eltern organisierte "Masernpartys", bei der kranke Kinder Gesunde anstecken sollen, haben auch in der Schweiz schon mehrfach für heftige Diskussionen gesorgt.

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