Die UNO-Kulturorganisation Unesco entschied im Verlauf der Woche in Paris, insgesamt 34 Bräuche, Handwerkstraditionen und Ausdrucksformen aus aller Welt zum immateriellen Kulturerbe zu erklären.

Dazu gehören auch traditionelle Gesänge aus Vietnam, Nordkorea und Portugal, sogenannte Rauchsaunen in Estland und Teppiche aus der bulgarischen Stadt Tschiprowzi.

Auch die traditionelle Joghurtherstellung in Kasachstan und Kirgistan, der Weinbau auf der italienischen Mittelmeer-Insel Pantelleria und ein ritueller Tanz aus Burundi gehören jetzt zum immateriellen Kulturerbe.

Die Unesco hatte 2003 eine Konvention zur Erhaltung des immateriellen Kulturerbes verabschiedet. Die Aufstellung soll die Vielfalt des Kulturerbes illustrieren und seine Bedeutung hervorheben - auch, weil viele Bräuche vom Aussterben bedroht sind.