Es gibt Halloumi, den orientalischen Grillkäse, und Mozzarella, den italienischen Frischkäse, der sich in Stücke reissen lässt – auf Italienisch «mozzare».

Warum also braucht es «Cheebab» – Käse am Spiess gebraten, in feinen Streifen abgeschnitten und wie Döner Kebab im Brot serviert? Denn nicht zuletzt haben wir Schweizer ja das Raclette, wenn es darum geht, warmen Käse mit Brot zu essen.

Kebab für Vegetarier

Trotz der bereits bestehenden Vielfalt an Käsespezialitäten hat es Molkerei-Geschäftsführer Roland Rüegg irgendwie geschafft, etwas Neues zu erfinden. «Es ist einmalig, dass man einen Käse so zubereitet», sagt er. 

Am Käsemarkt im zürcherischen Saland hat Rüegg seine Erfindung erstmals präsentiert. Und er hat Grosses vor: «Ich denke, den Cheebab könnte man auch in einer klassischen Kebab-Bude verkaufen – etwa als Alternative zum Fleisch für Vegetarier.»

Anders als der Raclettekäse schmilzt sein Käse nicht. «Er hat eine festere Konsistenz und bekommt grilliert ein leichtes Caramel-Aroma», beschreibt Rüegg. Wie Kebab soll der Käse aber gar nicht erst schmecken – «der Käse kommt ohne Gewürze aus».

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