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Känerkinden hat nun sein Wahrzeichen

Eingeweiht: Die Mehrzweckhalle "Dörlimatt" in Känerkinden. (Bild: Otto Graf)

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Eingeweiht: Die Mehrzweckhalle "Dörlimatt" in Känerkinden. (Bild: Otto Graf)

In Känerkinden ist die über fünf Millionen Franken teure Mehrzweckhalle «Dörlimatt» am Wochenende in Betrieb genommen worden.

Otto Graf

Nach einer langen Planungsphase - die Wurzeln reichen bis 1993 zurück - ist in Känerkinden die Mehrzweckhalle «Dörlimatt» mit einem kleinen Dorffest eingeweiht und in Betrieb genommen worden. «Die Stimmung im Dorf hat sich beruhigt. Viele, die damals den Bau einer Mehrzweckhalle in Frage gestellt haben, sind heute hier», stellte Gemeindepräsidentin Christine Bürgin vor der Feier fest. Andere Ansichten, ergänzte sie, gehörten zu einer Demokratie. Der Bau der Halle sei nach dem Willen des Volkes erfolgt und entspreche zweifellos einem Bedürfnis der Gemeinde.

Für den grossen Tag zeigte sich die 500-Seelen-Gemeinde bereits zum vierten Mal in diesem Jahr von seiner besten Seite. Nach dem offiziellen Geburtstagsfest «650 Jahre Känerkinden», dem Jubiläumsbanntag und der Bundesfeier stieg nun das zweitägige Einweihungsfest des 5,4 Millionen Franken schweren Objekts mit Attraktionen aller Art.

Holzkonstruktion mit Pultdach

«Es ist so weit, herzlich willkommen in der Mehrzweckhalle ‹Dörlimatt›», rief die Gemeindepräsidentin den Gästen zu. Neben der Dorfbevölkerung und Vereinsvertretungen konnte sie auch zahlreiche Mitglieder des Landrats sowie Delegationen aus den Nachbargemeinden begrüssen. Die Regierung liess sich durch Thomas Beugger, Leiter des kantonalen Sportamts, vertreten. ‹Dörlimatt›, erläuterte Bürgin, sei ein Flurname und bedeute so viel wie «das Tor oder das Gatter auf der Matte». Heute sei es der Eintrittsort zum Dorf.

Die Rednerin streifte in groben Zügen die Entstehungsgeschichte der Anlage am nördlichen Dorfrand. Im Juni 2008 erfolgte der Spatenstich. Die Halle präsentiert sich als moderne Holzkonstruktion mit Pultdach und fügt sich harmonisch in das Landschaftsbild ein. Ihr angegliedert sind ein Trakt in Betonbauweise mit den Nebenräumen sowie ein Foyer als Stahlgebilde mit Glaswänden. Seitens der Nachbargemeinden überbrachte Dieter Forter, Gemeindepräsident von Läufelfingen, ein paar Bäume, die bereits vor der Halle stehen. Auch das Architekturbüro Otto + Partner zeigte sich erkenntlich und schenkte der Gemeinde eine Baselbieter Flagge samt Masten. Ein Schülerchor und musikalische Vorträge der Blaukreuzmusik Känerkinden rundeten die schlichte Feier ab.

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