Jugendtreff

Jugendtreff im Schützenhaus

Zukunft: Der Hauptteil des Schützenhauses Sohr (rechter Teil) wird gegenwärtig nicht mehr verwendet. Die 50-m-Anlage (links) bleibt auch in  Zukunft bestehen. Das Bild lässt die günstige Distanz zu den Wohngebieten erkennen: nahe, aber nicht allzu nahe. (Peter Belart)

Sohr Windisch

Zukunft: Der Hauptteil des Schützenhauses Sohr (rechter Teil) wird gegenwärtig nicht mehr verwendet. Die 50-m-Anlage (links) bleibt auch in Zukunft bestehen. Das Bild lässt die günstige Distanz zu den Wohngebieten erkennen: nahe, aber nicht allzu nahe. (Peter Belart)

Die Tage des Jugendtreffs Point sind gezählt. Die Kantonsarchäologie wird hier mit Grabungsarbeiten im Zusammenhang mit der Überbauung Fehlmannmatte beginnen. Der Gemeinderat Windisch ist auf der Standortsuche fündig geworden.

Peter Belart

Die Frage nach dem zukünftigen Standort des Windischer Jugendtreffs beschäftigt die Öffentlichkeit schon seit längerer Zeit. Verschiedentlich kam das Anliegen auch im Einwohnerrat zur Sprache. Das Bedürfnis nach einer Lokalität war immer unbestritten, aber man war sich nicht im Klaren, wo die offene Jugendarbeit in Zukunft stattfinden sollte. Jetzt liegt eine Lösung des Problems vor, die nach Meinung des Gemeinderates bei tragbaren Kosten sehr gute Rahmenbedingungen bietet: das nicht mehr genutzte Schützenhaus Sohr.

Variantenprüfung

Der Gemeinderat hat eine Arbeitsgruppe eingesetzt, die sich mit der Evaluation unterschiedlicher Standorte befasste. Der Gruppe gehörten zwei Gemeinderäte, zwei Vertreter des Trägervereins Jugendtreff, der Präsident Jugendkommission, der Jugendarbeiter und der Gemeindeschreiber II an. In verschiedenen Sitzungen wurden die Ansprüche an einen zukünftigen Jugendraum formuliert und denkbare Standorte gesucht.

Danach beauftragte der Gemeinderat den in Windisch wohnhaften Architekten Ueli Rüegg damit, die vorgeschlagenen Varianten detailliert zu prüfen. Dabei sollten die Kosten ebenso aufgezeigt werden wie die effektive Realisierungsmöglichkeit und die jeweilige Rechtslage. Im Einzelnen standen das Schützenhaus Sohr zur Diskussion, eine Pavillonlösung in der Nähe des Dorfschulhauses, der Kauf oder die Miete einer Lokalität in der zukünftigen Überbauung Fehlmannmatte sowie eine private Mietlösung. Diese letzte Variante fiel bald einmal ausser Betracht, weil keine geeignete Lokalität zur Verfügung steht.

Vorteilhafte Voraussetzungen

Aus finanziellen Überlegungen, aber auch aus Gründen des Standorts und der Infrastruktur zeigte sich, dass die Vorteile klar beim Schützenhaus liegen. Mit einem Aufwand von 300 000 Franken kann das Gebäude, das für den Schiessbetrieb nicht mehr genutzt wird, so um- und ausgebaut werden, dass es den Bedürfnissen der Jugendarbeit genügt. Zudem spricht die Nähe zu den Oberstufenschulhäusern für das Objekt, das aber doch so weit entfernt von den nächsten Wohnhäusern liegt, dass deren Bewohner durch den Betrieb nicht gestört werden. Zudem ist das Objekt leicht erreichbar, auch per Velo.

Der Gemeinderat beantragt dem Einwohnerrat, an seiner nächsten Sitzung vom 17. Juni dem entsprechenden Verpflichtungskredit zuzustimmen.

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