Jugendfest bewegt das ganze Dorf

Jugendfest bewegt das ganze Dorf

Jugendfest bewegt das ganze Dorf

Umzug, Spielnachmittag und Budenstadt waren die Höhepunkte des Jugendfestes Teufenthal.«Teufenthal bewegt» lautete das Motto des Jugendfestes. Doch Teufenthal liess sich auch selbst bewegen und feierte ausgelassen drei Tage lang.

Sibylle Haltiner

Die Teufenthaler Schüler und Lehrer liessen sich eine Menge einfallen zum Thema ihres Jugendfestes. Während einer Projektwoche haben sie bewegte Objekte gebastelt, Tänze einstudiert und Kleider genäht.

Am Umzug vom Samstagmorgen kamen die fantasievollen und teilweise aufwändig hergestellten Kostüme bei herrlichem Wetter besonders gut zur Geltung. Die Kindergärtler trugen das Teufenthaler Wappen auf Brust und Rücken und stellten damit das Signet des Jugendfestes dar.

Boxkampf und Cheerleader

Dauernd in Bewegung waren die Erst- und Zweitklässler: Als Bienen schwärmten sie mit ihren Kickboards immer wieder aus. Oberstufenschüler lieferten sich einen richtigen Boxkampf im Ring unter dem Motto «Boxen, nicht prügeln». Am Schluss zeigten Mädchen mit blauen und gelben Gymnastikbändern eine Cheerleader-Show und skandierten dazu «T-E-U-F-E-N-
T-H-A-L».

Vereine präsentierten sich ebenfalls: Mitglieder des Tennisklubs lieferten sich auf der Strasse ein Match und der Gemischte Chor zeigte sich im Fussballfieber. Szenenapplaus erhielt der Verein Old West für die prächtigen Kostüme.

Begonnen hatte das Fest aber bereits am Freitagabend. Insgesamt 13 bewegte Objekte wurden gezeigt. 680 Windräder hatte die 1. Real A gefaltet und an einer Holzpyramide befestigt. Die Kleinklasse setzte Bewegung in Töne um: Getränkeflaschen, die mit verschiedenen Materialien gefüllt waren, wurden durch eine drehorgelähnliche Holzkonstruktion geschüttelt.

Hip-Hop und Modeschau

Der Freitagabend gehörte ganz der Jugend. Bevor die Band Søren auftrat, zeigten Schülerinnen und Schüler eine Hip-Hop-Aufführung und eine Modeschau mit selbst genähten Kleidern und Accessoires. Für die Unterhaltung am Samstagabend sorgten diverse Dorfvereine.

Auch die Spiele für die Schüler vom Samstagnachmittag standen im Zeichen der Bewegung. Die verschiedensten Velos standen zum Ausprobieren bereit, beim Pfeilbogenschiessen und Büchsenwerfen war Treffsicherheit gefragt. Grossen Andrang hatte die Kletterwand, für welche die Schüler im Vorfeld selbst Sponsoren finden mussten.

Die vier Drittklässlerinnen Tanja, Rebecca, Marina und Adriana genossen den Spielnachmittag. Doch einstimmig erklärten sie: «Am meisten Spass haben wir in der Budenstadt, auf der ‹Putschibahn› und in der ‹Salatschleuder›.»

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