Dutzende Menschen wurden am Sonntag vor allem in den abgelegenen Bergdörfern aber noch vermisst. Am 25. April hatte ein Beben der Stärke 7,8 die Region erschüttert. Hunderttausende Häuser wurden zerstört, ganze Dörfer dem Erdboden gleichgemacht.

Vergangene Woche folgte ein starkes Nachbeben, bei dem weitere Menschen ums Leben kamen. Sie hatten gerade begonnen, sich von dem ersten Schock zu erholen.

Das bislang folgenschwerste Erdbeben hatte sich 1934 in Nepal ereignet. Damals starben dort mindestens 8519 Menschen. Tausende weitere kamen seinerzeit im benachbarten Indien ums Leben.

Ministerpräsident Sushil Koirala sagte am Sonntag, unter den Toten seien auch 58 Ausländer. Über 112 weitere lägen noch keine Informationen vor. Es sei nicht klar, ob sie verunglückt seien oder das Land inzwischen verlassen hätten.