Mobbing
Jeder vierte Schüler wird von Kollegen ausgeschlossen

Jeder vierte Schüler wird einmal im Monat oder häufiger von Mitschülern geschlagen. Ebenso viele fühlen sich von den Schulkameraden ausgeschlossen. Sechs Prozent geben sogar an, erpresst zu werden.

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Dies zeigt eine Befragung von 2981 Schülern im Alter von 6 bis 16 Jahren in der ganzen Schweiz. Die Studie des Zentrums Klinische Psychologie und Psychotherapie in Zürich, die der Zeitung "Sonntag" vorliegt, ergibt, dass Mädchen häufiger Opfer von Gewalt werden als Buben. Mobbing kann bei Schülern zu Leistungsabfall, Kopf- oder Bauchschmerzen führen. «Von Mobbing wird gesprochen, wenn jemand systematisch und über einen längeren Zeitraum den Aggressionen einer oder mehrerer Personen ausgesetzt ist», sagt Jean-Luc Guyer, Chef des Zentrums Klinische Psychologie und Psychotherapie in Zürich und Leiter der Studie.