Japanische Sauna hat acht Ecken

Japanisches Saunadorf - Ruhehaus mit Teestube (links) und Saunahaus mit achteckigem Grundriss. (Bild: mhu)

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Japanisches Saunadorf - Ruhehaus mit Teestube (links) und Saunahaus mit achteckigem Grundriss. (Bild: mhu)

Die Stiftung Bad Zurzach investiert kräftig in die Aqualon-Therme Bad Säckingen: In knapp sechs Monaten Bauzeit ist eine Aussenanlage mit zwei japanischen Saunahäusern entstanden.

Michael Hunziker

Versprochen ist versprochen: Bei der Übernahme 2007 versicherte die Stiftung Bad Zurzach, die Sanierung und den Ausbau der Aqualon-Therme Bad Säckingen voranzutreiben. Mit der Fertigstellung des japanischen Saunadorfes im Aussenbereich für rund 1,5 Millionen Franken sowie Investitionen im Inneren des Gebäudes habe die neue Betreiberin die Hälfte des Versprechens bereits in den ersten zwei Betriebsjahren eingelöst, sagte Stefan Güntensperger, Direktor der Stiftung Bad Zurzach, gestern Mittwoch an einer Medienkonferenz.

Ein Gefühl von Harmonie

Realisiert worden sind zwei markante rote, geräumige achteckige Saunahäuser. Güntensperger sprach von einer einmaligen Kombination mit Duschhaus sowie grosszügigem Ruhehaus mit Teestube und Behandlungsraum für Massagen und Therapien. Bemerkenswert sei das Beleuchtungskonzept, das beim Eindunkeln eine einzigartige Atmosphäre verbreite. Der exotische Teichgarten, die Gartengestaltung sowie das Aussenliegedeck mit Rundblick fügten das japanische Saunadorf zu einem harmonischen Ganzen zusammen. «Die konsequente konzeptionelle Umsetzung und Ausgestaltung der Anlage vermittelt dem Besucher ein Gefühl von Harmonie, Exklusivität und Wohlbefinden», fasste Güntensperger zusammen.

Diesen Ausführungen stimmte Daniel Wirth vom Generalunternehmer Fit und Wellness Concept GmbH, Wetzikon, zu. «Die Ausgeglichenheit so-wie die Reinheit von Körper und Geist gehören zur Grundphilosophie der japanischen Saunakultur», führte Wirth aus. Der Saunagang und das anschliessende Abkühlen sorgten für die Reinigung. Die Tee- und Meditationszeremonie sowie das Ruhehaus stellten die Ausgeglichenheit her. Architekt Rüdiger Leykum, Bad Säckingen, zeigte sich überzeugt: «Der künftige Besucher wird beim Betreten der Anlage eintauchen in eine andere, erholsame Welt.» In nur knapp sechs Monaten Bauzeit sei eine Oase der Entspannung entstanden.

Vom Kurmittelhaus zum Publikumsbad

Stiftungsdirektor Stefan Güntensperger wies auf die geplanten weiteren Investitionen hin. Die Aqualon- Therme soll vom stark klinikbezogenen Kurmittelhaus zum beliebten Publikumsbad und zur Wellness-Oase werden, ohne dass der rehabilitativ-therapeutische Ansatz aus den Augen verloren werde.

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