Abfahrt
Janka nach Abfahrtssieg: «Das Rechnen überlasse ich den anderen»

Carlo Janka fuhr in Garmisch ein Klasse-Rennen und gewinnt. Er habe gewusst, dass er schnell fahren könne, so Janka danach. Im Weltcup-Gesamtklassement liegt der Bündner nur 54 Punkte vor Benjamin Raich.

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Carlo Janka

Carlo Janka

Keystone

Abfahrt Garmisch: Schlussklassement

1. Carlo Janka (Sz) 1:58,45.
2. Mario Scheiber (Ö) 0,02
3. Patrick Küng (Sz) und
Erik Guay (Ka) 0,07
5. Hans Grugger (Ö) 0,11
6. Werner Heel (It) 0,13
7. Manuel Osborne-Paradis (Ka) 0,15
8. Didier Cuche (Sz) 0,19
9. Michael Walchhofer (Ö) 0,62
10. Ivica Kostelic (Kro) 0,63
11. Andrej Sporn (Sln) 0,77
12. Aksel Lund Svindal (No) 0,78
13. Didier Défago (Sz) 0,79
14. Marco Büchel (Lie) 0,86
15. Johan Clarey (Fr) 0,95
16. Klaus Kröll (Ö) 1,07
17. Andrej Jerman (Sln) 1,35
18. Patrik Järbyn (Sd) 1,38
19. Ambrosi Hoffmann (Sz) 1,65
20. Romed Baumann (Ö) 1,84
21. Tobias Grünenfelder (Sz) 3,12
22. Mattia Casse (It) 3,18
Ausgeschieden: David Poisson (Fr),
Hans Olsson (Sd).

Janka sagte nach dem Rennen, es sei wohl «sehr eng» gewesen, er habe aber nach seiner guten Saison «ohne Druck« fahren können. Oben sei der Schnee sehr weich gewesen, aber ich «weiss ja, ich kann schnell fahren».

«Das Rechnen überlasse ich den anderen. Ich habe heute das Maximum herausgeholt und muss versuchen im Super-G noch ein grösseres Polster herauszufahren. Im Riesenslalom wird es wohl keine Entscheidung zwischen mir und Raich geben, im Slalom holt er nochmals Punkte.»

Küng wird sensationeller Dritter

Dritter wird der Glarner Patrick Küng. Es war ein Rennen für die Geschichtsbücher, denn knapper gehts nicht: Bis und mit Platz 8 geht es um eine Differenz von 19 Hunderstelsekunden.

Für eine Überraschung sorgte der Glarner Patrick Küng, der es als Dritter erstmals auf ein Weltcup-Podest schafft. Er war zeitgleich mit Erik Guay 0,07 Sekunden hinter Janka. Zweiter wurde der Österreicher Mario Schreiber.

Noch ein Nachtrag zu den Hundertstelsekunden: Zwsichen Paltz eins und acht liegen - wie erwähnt - 19 Hundertstelsekunden. Kommentator Bernhard Russi hat gerechnet: Er sagte, das höre sich nach wenig an, wenn man es aber umrechnen würde, wäre Janka bei eienr Durchschnittsgeschwindigkeit von 100 km/h rund 56 Zentimeter schneller respektive weiter gefahren. (cls)