Mit Rücksicht auf die polizeilichen Ermittlungen bleibe das Resultat der Untersuchungen vorerst unter Verschluss. Ein möglicher Termin für die Bekanntgabe der Todesursache wurde nicht genannt.

Jackson war am 25. Juni im Alter von 50 Jahren überraschend an einem Herzstillstand gestorben. Sein Privatarzt steht im Verdacht, dem Sänger wegen dessen Schlafstörungen nur wenige Stunden vor seinem Tod das gefährliche Narkosemittel Propofol verabreicht zu haben. Gegen den 51 Jahre alten Mediziner wird wegen wegen Totschlags ermittelt.

Zuvor hatte ein Richter in Los Angeles einem geplanten Kinofilm über Jackson grünes Licht gegeben. Der Jurist habe einen entsprechenden Vertrag zwischen dem Columbia Studio, dem Konzertveranstalter AEG Live und Jacksons Nachlass abgesegnet, berichtete der Internetdienst "Tmz.com".

Die Mutter des Sängers, Katherine Jackson, sei mit dem Projekt ebenfalls einverstanden, teilte ihr Anwalt mit. Der Film soll unter anderem Videomaterial von Jacksons letzten Konzertproben kurz vor seinem Tod am 25. Juni enthalten. Weitere Einzelheiten wurden nicht bekannt.

Der "Hollywood Reporter" hatte zuvor berichtet, dass der Film bereits Ende Oktober in den US-Kinos anlaufen soll. Die Produktionskosten bezifferte das Branchenblatt auf rund 60 Mio. Dollar.

Regisseur Kenny Ortega ("High School Musical"), der Jacksons geplante Comeback-Konzerte in London inszenieren sollte, werde den Spielfilm drehen, brachte das Filmblatt "Variety" in Erfahrung.