Der Fonds rechnet mit einem Minus zwischen 0,5 und einem Prozent. Für die Eurozone erwartet der Fonds einem neuen Bericht zufolge einen Einbruch um 3,2 Prozent, in den USA wird ein Minus von 2,6 Prozent erwartet.

Allerdings soll es 2010 schon wieder aufwärtsgehen: Für nächstes Jahr sagt der Fonds ein globales Plus zwischen 1,5 und 2,5 Prozent voraus. In der Eurozone sieht der IWF dabei ein hauchdünnes Plus von 0,1 Prozent und in den USA von 0,2 Prozent.

"Das wird kein schneller Aufschwung, wie wir ihn nach anderen Wirtschaftskrisen beobachten konnten", sagte ein IWF-Ökonom. Die Erholung komme schrittweise.

Der Währungsfonds kritisierte, dass die Konjunkturprogramme der grössten Industrie- und Schwellenländer (G20) in der Summe unter der IWF-Empfehlung von zwei Prozent des Bruttoinlandprodukts blieben.

Der Umfang der jeweiligen Pakete sei bereits beträchtlich. Einige Staaten "haben aber weniger unternommen, als notwendig wäre", sagte ein Experte des Weltwährungsfonds, ohne Namen zu nennen.

Am schwersten wird es in diesem Jahr die reichen Länder treffen: "Die sieben grössten Industriestaaten werden den mit Abstand schärfsten Einbruch seit dem Zweiten Weltkrieg erleben", hiess es in der Studie.