Nationalmannschaft

Inler brach Training ab, Grichting pausierte

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Bis auf Stéphane Grichting absolvierten alle nach Marco Strellers Forfait verbliebenen 21 Spieler der Schweizer Nationalmannschaft das Training vom Mittwochmorgen. Etwas Sorgen machte derweil das Bein von Gökhan Inler.

Der für das defensive Mittelfeld gesetzte Sechser brach das Training nach rund einer Stunde ab, liess sich am linken Oberschenkel behandeln. Allzu schwerwiegend dürfte die Blessur aber nicht sein.

Stéphane Grichting blieb der rund 75-minütigen Einheit am Morgen fern. Der Verteidiger von Auxerre, der am Dienstag nach einem Schuss von Johan Vonlanthen mit Knöchelschmerzen am Standbein ausschied, stählte mit Rücksicht auf die leichte Verletzung stattdessen in Begleitung eines Physiotherapeuten den Oberkörper.

Ein Sorgenkind anderer Natur ist (und bleibt) Philippe Senderos. Bei Arsenal ist der 35-fache Internationale, der letzte Saison an Milan ausgeliehen war, nicht mehr erwünscht. Um Spielpraxis zu erhalten, wäre ein Transfer für beide Parteien wünschenswert gewesen, doch Arsenals Trainer Arsène Wenger scheint sich in der Ablösesumme verschätzt zu haben. Die 8 Millionen Pfund (rund 13,7 Mio Franken) für einen Innenverteidiger, der in drei Jahren nur 45 Meisterschaftseinsätze (30 davon in der Startformation) hatte und zuletzt im Testspiel gegen Italien vom Tempo und masslos überfordert war, schreckten die Interessenten ab.

Für Senderos ("Ich bleibe bei Arsenal, mehr gibt es dazu nicht zu sagen!") kam auf der Suche nach Konstanz erschwerend hinzu, dass mehrere Vereine trotz offensichtlichen Bemühungen eine andere Lösung bevorzugten. Hull City, das die letzte Lösung vor dem Ende der Transferperiode gewesen wäre, nahm am Dienstag leihweise den Senegalesen Ibrahima Sonko unter Vertrag.

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