Während der Öffnungszeiten der Infothek besteht die Möglichkeit, sich ohne Voranmeldung über die berufliche Grundbildung, Weiterbildungen nach der Lehre, Mittelschulen sowie Studiengänge an Fachhochschulen und Universitäten zu informieren. Zu allen Themen ste-hen aktuelle Informationsmaterialien bereit, viele Medien (Broschüren, Hefte und DVDs) können auch für eine vertiefte Lektüre oder Betrachtung zu Hause ausgeliehen werden. Die anwesenden Berufsberater helfen gern bei der Suche oder geben Auskünfte.

Die Infothek als Hilfsmittel bei der Berufswahl

Für die Jugendlichen in der zweiten Oberstufe ist es nun an der Zeit, Berufe genauer kennen zu lernen. Dafür gibt es verschiedene Wege wie Internet, Berufsmesse oder ein Besuch in der Infothek. Damit die Jugendlichen sich für die Lehrstellensuche auf zwei bis drei passende Be-rufe festlegen können, lohnt es sich, verschiedene, auch zunächst unbekannte Berufe anzu-schauen. Wer mehr Berufe kennt, dem steht eine grössere Auswahl zur Verfügung! Die In-fothek, die in 22 Berufsfelder gegliedert ist, ermöglicht es Jugendlichen und ihren Eltern, sich zunächst einen Überblick zu verschaffen und dann, gezielt den eigenen Interessen folgend, einzelne Berufe genauer unter die Lupe zu nehmen.

Übrigens: Unter "Polybauer" sind verschiedene Berufe zusammengefasst, u.a. der frühere Dachdecker und der Storenmonteur. Die Bezeichnung Polydesignerin ersetzt ab 2010 die Dekorationsgestalterin und der Polygraf ist verantwortlich für die Druckvorstufe. - Die berufli-che Grundbildung bietet zwei verschiedene Abschlüsse: nach einer Dauer von drei oder vier Jahren das Eidgenössische Fähigkeitszeugnis, abgekürzt EFZ und nach zwei Jahren das Eidgenössische Berufsattest, EBA. Dieses eignet sich für vorwiegend praktisch begabte, aber schulisch etwas schwächere Jugendliche.