Beat Wyttenbach

Laut Andreas von Däniken, bis vor kurzem Präsident der örtlichen Umweltschutzkommission, wolle man dem Betrachter mit den sechs nun bestehenden Tafeln auf dem Kultur-Lehrpfad interessante Objekte und Naturschönheiten der Gemeinde näher bringen.

Während eines Fussmarsches von gut einer Stunde, der vom Täli zur Allmend führte und beidseits des Dorfbaches verlief, wurden die bestehenden sechs Standorte mit gesamthaft neun Informationstafeln besucht. Gestartet wurde mit «Unser Lehrpfad», der dem Betrachter die Begründung, die Landschaft und die Wegbeschreibung näher brachte. Es folgten «Unser Dorfbach» mit der Geschichte und der Bedeutung des Gewässers. Beim «Hochstudhaus» ging es um die Geschichte und Bauweise des Gebäudes der Familie Pius Müller und beim «Täfelibaum» um Baummythologie, Geschichten und Sagen. «Die Eiszeit» gab viele Informationen zur Geologie und zur Entwicklung der Landschaft preis.

Die Informationstafeln werden nicht nur laufend ergänzt, sondern es sollen noch weitere hinzukommen wie etwa «Dorfbrunnen», «Landwirtschaft», «Kohlschwärzi», «Der Findling» oder «Zinggweiher». «Das Projekt wird weiterentwickelt, Veränderungen oder der Austausch von Tafeln sind jederzeit möglich», erklärte Andreas von Däniken.

«Wir wollen die Besucher für die Natur sensibilisieren und ihnen die Objekte und Naturschönheiten in der Gemeinde verständlich erklären.» Man wolle Erwachsene und Jugendliche zur Begehung animieren und ihnen dabei Wissen über die Landschaft und die Umgebung vermitteln.

Die Begehung des Kulturwegs endete mit einem Apéro auf der Allmend.