Besonders betroffen seien die Schulhäuser, die von den Gemeinden betrieben werden, sagte Edgar Spinnler von der Bildungsdirektion. Die Gemeinden sind für die Hauswartsdienste der Volksschulhäuser verantwortlich. Nebst der Abgabe von Seife verweigern etliche Gemeinden auch den Austausch der Stoffhandtücher in Papiertücher.

Spinnler sagte weiter, dass auch im Gymnasium Münchenstein, für das der Kanton zuständig ist, die Seifenspender fehlten. Entweder gab es dort keine Seife auf den Toiletten oder in den Schulzimmern. Einweghandtücher, Desinfektionsmittel und Kübel mit Fusspedalen sollen demnächst ausgeliefert werden, kündigte Rektor Urs Albrecht auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA an.

In Basel-Stadt sind in den letzten Tagen alle Stückseifen und Handtuchrollen aus den Schulhäusern entfernt worden, wie Hans Georg Signer, Leiter Bildung im Basler Erziehungsdepartement, auf Anfrage sagte. Es gebe nur noch Seifenspender. Im Moment würden den Schulhäusern keine Desinfektionsmittel geliefert. Dies könne sich aber je nach dem Verlauf der Pandemie schnell ändern, sagte Signer weiter.