«In der Schweiz hätten fünf, sechs Bären sicher Platz»

Der Bärenbeauftragte des Bundes, Mario Theus, freut sich im Interview mit dem "Sonntag" über die Rückkehr des Bären ins Bündnerland, obwohl das Raubtier bereits fünf Schafe gerissen hat.

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Ein Braunbär (Symbolbild)

Ein Braunbär (Symbolbild)

Keystone

Theus macht den jugendlichen Spieltrieb des Bären dafür verantwortlich. Der Experte unterstützt die Bündner Wildhüter bei der Aufnahme der Schäden und steht Bauern beratend zur Seite. Laut Theus ist die Schweiz heute viel besser auf den Bären vorbereitet als noch vor fünf Jahren. Doch noch immer liesse sich der Herdenschutz verbessern. Ständige Behirtung und das Einzäunen in der Nacht seien effektive Methoden, um Bären Fern zu halten. Da in den Bergregionen heute weniger Menschen leben als noch vor 100 hundert Jahren urteilt er: "Im Bündnerland fänden problemlos noch fünf, sechs Bären Platz, im Tessin sogar noch mehr."

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