Videoüberwachung
In der Gemeindeverwaltung wird eine Videoüberwachung installiert

Die Räumlichkeiten im Gemeindehaus Oberlunkhofen werden elektronisch überwacht. Die grössere Schalteranlage im ersten Stock wird mit zwei Videokameras bestückt, die kleine Schalteranlage im zweiten Stock mit einer Kamera.

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Aargauer Zeitung

In zehn Tagen soll die Videoüberwachung, die mitsamt Software rund 8000 Franken kostet, einwandfrei funktionieren. «Es handelt sich um eine reine Sicherheitsmassnahme», betont Gemeindeschreiber Erwin Eichenberger.

Von der Anlage erhofft man sich sowohl eine abschreckende Wirkung auf potenzielle Einbrecher als auch einen gewissen Schutz für die Verwaltungsangestellten. Erwin Eichenberger: «Wie andere Gemeindeverwaltungen haben auch wir vereinzelte rabiate Kunden. Und vor einigen Jahren verübten Unbekannte einen Einbruch in die Verwaltung.»

Kein Ton, keine Livebilder
Mit der Montage der Kameras tritt ein striktes Reglement in Kraft, das der kantonale Delegierte für Öffentlichkeit und Datenschutz genehmigt hat.

Die Anlage ermöglicht weder Tonaufzeichnungen noch Liveübertragungen. Zudem werden alle Videosequenzen nach drei Tagen automatisch gelöscht.

Nach einem unliebsamen Vorfall haben ausschliesslich der Gemeindeschreiber und Corinne Moser, Leiterin Finanzen, die Möglichkeit, aufs Aufnahmegerät zurückgreifen.

Zudem können nur die Schalterbereiche und nicht etwa die Arbeitsplätze des Personals überwacht werden. Die Kunden werden per Hinweistafeln auf die Überwachung aufmerksam gemacht.

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