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Immer mehr Pubs müssen schliessen - Briten ziehen Café-Bars vor

Briten trinken weniger Bier

Briten trinken weniger Bier

Wegen der Wirtschaftskrise wird in Grossbritannien täglich in mehr als sieben Pubs der Zapfhahn abgedreht. Wie der Brauerverband BBPA in London mitteilte, müssen pro Woche 52 der traditionellen Lokale dichtmachen.

Damit habe sich das Pub-Sterben in der ersten Jahreshälfte im Vergleich zu den letzten sechs Monaten des Vorjahres um ein Drittel erhöht.

Laut BBPA schlossen im vergangenen Jahr insgesamt 2377 Pubs; 24'000 Menschen verloren dadurch ihre Arbeit. "Die Rezession stellt die britischen Pubs auf eine harte Probe", sagte BBPA-Chef David Long.

Eine Mitschuld trage jedoch auch die Regierung, die in den vergangenen zwei Jahren die Biersteuer um 20 Prozent angehoben habe. Allerdings machen den Pub-Besitzern auch die veränderten Trinkgewohnheiten zu schaffen.

Im vergangenen Jahr wurde BBPA zufolge so wenig Bier verkauft wie seit der Weltwirtschaftskrise vor 80 Jahren nicht mehr. Zudem haben die Briten offenbar Café-Bars für sich entdeckt, von denen derzeit pro Woche zwei neue eröffnen.

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