Fachkräfte

Im Werkhof ist die Fricktaler Jugend Spitze

Drei junge Fachmänner für Betriebsunterhalt mit ihren Werkhofchefs.ach

Erfolgreich

Drei junge Fachmänner für Betriebsunterhalt mit ihren Werkhofchefs.ach

Die drei besten Fachmänner für Betriebsunterhalt im Kanton Aargau kommen aus dem Fricktal. Mit Bravour schafften sie ihre Lehrabschlussprüfung – sehr zur Freude der Werkhofchefs von Möhlin, Zeiningen und Eiken.

Peter Rombach

Fabian Brogli (18, Zeiningen), Roman Böni (19, Möhlin) und Flavio Giangrosso (19, Eiken) sind beim Arbeiten im Werkhof nicht zu schlagen. Die drei jungen Fricktaler belegten in dieser Reihenfolge die ersten Plätze an der Lehr-Abschlussprüfung in Sursee. Weil sie so gut abschnitten, dürfen sie verständlicherweise auch stolz sein. Dass sie als Lehrlinge mitunter hart anpacken mussten, ist angesichts des Prüfungserfolgs längst vergessen. Ihren Betrieben jedenfalls attestieren sie, fachlich wie menschlich viel gelernt zu haben.

Was früher mal der Betriebspraktiker war, ist heute ein schweizweit anerkanntes Berufsbild: Fachmann für Betriebsunterhalt steht auf dem begehrten Zeugnis, das eine solide Grundlage für künftige Bewerbungen darstellt.

Schweisstropfen geflossen

Ob in Möhlin, Zeiningen oder Eiken, überall durften sich die Lehrlinge mit der Werkhofarbeit vertraut machen. Die Aktionsfelder reichten von der Pflege von Grün- und Gartenanlagen über Laub zusammenkehren im Herbst bis hin zum Unterhalt von Gemeindestrassen. Dass da manche Schweisstropfen geflossen sind, lässt sich nicht wegdiskutieren. Sie lernten den Umgang mit Motorsägen und Rasenmäher, betreuten die Recycling-Sammelstelle oder mussten bei manchmal klirrender Kälte den Winterdienst absolvieren. Und sie lernten auch, dass sie im Dienste der Bevölkerung tätig sind, dass sie wertvolle Serviceleistungen erbringen.

«Die Arbeit macht Spass, wenn man auch selbstständig schaffen darf, man kommt mit vielen Leuten in Kontakt», bestätigen die frischgebackenen Fachmänner unisono. Dass sie handwerkliches Geschick mitbringen müssen, steht ausser Zweifel. Und das war an der Prüfung ebenfalls gefragt. Im Sektor Werkdienst mussten sie Pflasterarbeiten ausführen, einen Schachtring setzen und einen Strassenbelag kunstgerecht flicken. Der Bereich Grünpflege bot Rasen ansäen, Hecken pflanzen und Blumenbeet herrichten als zentrale Herausforderungen. In der theoretischen Prüfung ging es um Allgemeinbildung, Logistik, Arbeitssicherheit oder Materialdisposition.

Die Chefs sind zufrieden

Auf diese erfolgreichen Lehrlinge sind die Werkhofchefs stolz. Peter Stocker (Möhlin), Dominik Tschopp (Zeiningen) und Valentin Rohrer (Eiken) wissen allerdings auch, dass trotz guter Leistungen derzeit die Chancen nicht optimal sind, eine Festanstellung zu finden. Während Fabian Brogli eine zweite Ausbildung als Landschaftsgärtner anstrebt, bereiten sich seine beiden Kollegen auf die RS vor, um Zeit zu überbrücken. Alle hoffen aber, dereinst in einem Werkhof einen soliden Job zu finden.

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