Im Tipi Fondue geniessen

Wärmende Feuerstelle in der Mitte: Markus Marchel in seinem Indianertipi, wo er Fondue und Raclette serviert. Foto: PMN

Feuerstelle

Wärmende Feuerstelle in der Mitte: Markus Marchel in seinem Indianertipi, wo er Fondue und Raclette serviert. Foto: PMN

Markus Marchel hat sein Fonduezelt, ein Indianertipi, in Fahrwangen wieder aufgestellt und lädt am Wochenende zu einem Tag der offenen Tür in seinen Betrieb ein.

Philipp Muntwiler

Markus Marchel öffnet am 4. und 5. Dezember seinen Betrieb an der Eggenstrasse 1 in Fahrwangen und bietet alle Spezialitäten zum Probieren an. Ob Käsefondue, Raclette, Fondue Chinoise, Würste, Braten vom Grill, Spezialiätten aus piemontesischer oder indischer Küche: Alles steht kostenlos in Häppchenform bereit. Einzig die Getränke haben die Besucher zu bezahlen.

In einem Indianertipi auf der anderen Strassenseite hat Marchel nach einer erfolgreichen ersten Saison letztes Jahr wieder eine Fondue- und Raclette-Stube eingerichtet, die er bis Ende März betreiben will. Das Tipi bietet Platz für 30 Personen. In der Mitte des Raumes ist eine Feuerstelle eingerichtet, die für die nötige Wärme in kalten Tagen sorgen soll.

Marchel hat eine Lehre als Koch absolviert. Schon damals habe er sein Herz ans Grillieren verloren. Auch in seiner Zeit als Anzeigenleiter bei der Zeitschrift «Facts», der «Sonntags Zeitung» oder beim «Beobachter» war Grillieren seine grosse Leidenschaft. «Meine jährlichen Barbecues waren legendär», sagt er und lächelt.

Pizza aus dem Gaskugelgrill

Vor zwei Jahren hat Marchel seine Leidenschaft zum Beruf gemacht und eine Grillschule eröffnet. «In einem Inserat wurde jemand gesucht, der Pizza-Kurse auf einem Gaskugelgrill leitet. Da wurde ich neugierig und wollte diesen besonderen Grill unbedingt kennen lernen.» Nach einem Augenschein war er überzeugt: Das ist der beste Grill, den es gibt. Auf diesem Gerät könne man nicht nur grillieren, sondern auch Pizza backen, Gemüse und Fisch zubereiten oder sogar Lachs räuchern.

Im letzten Jahr führte Marchel mehr als 80 Kurse durch. Die Kursteilnehmer kamen aus der ganzen Schweiz, im Schnitt waren es 15 Personen. Vor zwei Jahren haben seine Frau Ursula und er eine alte Scheune eigenhändig in ein kleines Café umgebaut. Das Lokal ist vollständig rauchfrei. Nur draussen sind die Tische mit Aschenbechern bestückt. «Klar hatten wir zu Beginn rauchende Gäste, die damit nicht einverstanden waren. Aber wir haben sie daran gewöhnt. Und viele unserer Gäste schätzen die gute Luft - wie auch wir, obwohl wir beide rauchen.»

Für die Zukunft hat Marchel weitere Pläne. Demnächst eröffnet er eine Kochschule mit piemontesischen und indischen Spezialitäten. Die Kücheneinrichtung hat er vom ehemaligen Restaurant Schützenstube übernommen. Die 15 Jahre alte Küche erstrahlt in neuem Glanz. Und über Mittag möchte er einen Mittagstisch in Buffetform anbieten. In den neu eingerichteten Räumlichkeiten der Kochschule finden 40 bis 50 Personen Platz.

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