Verladen worden war der Müll im Hamburger Hafen. Deklariert war die Ladung als Polyethylen-Kunststoff, der zur Wiederaufbereitung und zum Verkauf nach Brasilien gebracht werden sollte. Die Behörden setzten eine Frist von zehn Tagen für den Rücktransport des Abfalls nach Deutschland.

Der Müll war vergangene Woche mit einem Schiff der chinesischen Hanjin Shipping im Bundesstaat Rio Grande do Sul angekommen. Exporteur ist den Angaben zufolge das Hongkonger Unternehmen Dashan. In den Ladepapieren stand, dass das Material aus Tschechien stamme und für die brasilianische Firma Recoplast bestimmt sei.

Ibama-Präsident Abelardo Bayma betonte, der Vorfall verstosse gegen die Basler Konvention, die Kontrollmechanismen für den Transport gefährlicher Abfälle vorsehe.