Erdbeben

IKRK: Bis zu 200'000 zerstörte Häuser nach Erdbeben in Padang

Aufräumarbeiten laufen auf Hochtouren

Aufräumarbeiten laufen auf Hochtouren

Bei dem schweren Erdbeben in Indonesien laut dem IKRK bis zu 200'000 Häuser ganz oder teilweise zerstört worden. Rund 90'000 Domizile seien unbewohnbar, sagte ein Mitarbeiter der Internationalen Föderation vom Roten Kreuz und Roten Halbmond.

Damit seien rund eine Million Menschen direkt von dem schweren Beben der Stärke 7,6 vor knapp einer Woche betroffen. Die indonesische Katastrophenschutzbehörde bezifferte die Opferzahl auf 704. Zugleich korrigierte sie die Zahl der Vermissten deutlich nach unten auf knapp 300 Menschen. Zuvor war von tausenden Vermissten und damit bis zu 3000 Toten die Rede gewesen.

Weitere ausländische Hilfsmannschaften mit Tonnen von Hygieneartikeln und Hilfsgütern sollen nun in der Hafenstadt Padang eintreffen. Die US-Marine eröffnete ein Feldspital, das täglich rund 200 Menschen behandeln soll.

World Vision eröffnete in Padang ein Kinderbetreuungszentrum. Insgesamt sollen nach Angaben der Organisation 13 solcher Zentren in dem Erdbebengebiet eingerichtet werden. Die Bergungsmannschaft der Schweizer Rettungskette wird am Mittwochmorgen aus Indonesien zurück erwartet.

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