Birr
«Ich liebe schwierige Aufgaben»

«Ob-La-Di, Ob-La-Da» sangen die Primarschüler aus voller Kehle. Dann sprach der ehemalige Regierungsrat Rainer Huber vor dem zahlreich erschienenen Publikum im grossen Festzelt in Birr.

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Rainer Huber

Rainer Huber

Aargauer Zeitung

Huber sagte, dass er schwierige Aufgaben liebe; und diese Rede vor einem altersmässig so bunt gemischen Publikum sei gerade eine solche schwierige Aufgabe: Welche Worte sollte er wählen, dass sowohl Kinder wie auch Erwachsene ihm zuhören und nicht irgendwann abschweifen?

Solch schwierige Aufgaben verlangten sorgfältiges Überlegen, aber wenn sie erst gelöst wären, so werden all die Anstrengungen belohnt, meinte Huber.

Talente erkennen

Er sprach die Schwierigkeiten an, die an einer Schule in jeder Klasse herrschten: Jeder Schüler und jede Schülerin habe ihre Stärken und Schwächen. «Es gilt, Talente zu erkennen und diese zu fördern», so Huber. Aber auch den Schwächen sollte man nicht aus dem Weg gehen, sondern sich mit ihnen auseinandersetzen und sie abbauen.

In der Oberstufe kämen diese Unterschiede zur Geltung. Huber setzt sich deshalb für eine individuelle Förderung ein, sodass jeder seinen eigenen Weg gehen kann.

Diese Unterschiede seien nicht nur in der Leistung, sondern auch im sozialen Umfeld sehr gross. Aus diesem Grund sollte man sich umso mehr freuen, im Rahmen des Brötliexamens ein gemeinsames Fest feiern zu dürfen. (hwi)