Sports Awards
«I schänke öich mys Härz»

Simon Ammann und Ariella Kaeslin dürfen jubeln: Ariella Kaeslin wurde zum dritten Mal zur Sportlerin des Jahres gewählt, während Simon Ammann der glücklichste von allen war.

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Ariella Kaeslin und Simon Ammann: Sportlerin und Sportler des Jahres Walter Bieri/keystone

Ariella Kaeslin und Simon Ammann: Sportlerin und Sportler des Jahres Walter Bieri/keystone

Die Gewinner der Credit Suisse Sports Awards 2010 heissen Simon Ammann und Ariella Kaeslin. Ammann gewann die Wahl zum Schweizer Sportler des Jahres zum zweiten Mal nach 2002. Kaeslin siegte zum dritten Mal nacheinander. Als erste Frau schaffte sie den Hattrick.

Die Sportler des Jahres 2010
7 Bilder
Sportler des Jahres Simon Ammann ist Sportler des Jahres 2010 - vor Grössen wie Roger Federer oder Fabian Cancellara.
Trainer des Jahres Dany Ryser, Trainer der Schweizer U 17-Weltmeister 2010.
Behindertensportler des Jahres Christoph Kunz, Behindertensportler des Jahres 2010. Der 28-jährige Christoph Kunz war der erfolgreichste Schweizer Athlet an den Paralympics in Vancouver. Der alpine Monoskifahrer sicherte sich zunächst die Silbermedaille im Riesenslalom. Nur zwei Tage später krönte er auf dem Skibob seine Auftritte am weltweit wichtigsten Behindertensportanlass als Sieger in der Königsdisziplin Abfahrt.
Newcomer des Jahres Skicrossfahrer, 26 Jahre alt. Mit der olympischen Feuertaufe der jungen Freestyle-Disziplin Skicross in Vancouver hat ein neuer Name im Schweizer Sport höchste Bekanntheit erlangt: Mike Schmid. Just im Olympia-Winter schaffte der hünenhafte Athlet aus Frutigen den definitiven Durchbruch zur Weltspitze.
Sportlerin des Jahres Airella Kaeslin, Sportlerin des Jahres 2010 - auch ohne Sie im Wettbewerb schaffte sie sie Wahl zum dritten Mal hintereinander.
Team des Jahres Die U 17 Nati wurde Fussballweltmeister und Team des Jahres.

Die Sportler des Jahres 2010

Keystone

Simon Ammann zeigte sich in seinen Dankesworten sehr ergriffen. Er äusserte seine Dankbarkeit dafür, dass er eine Karriere als Spitzensportler erleben dürfe, in diesem Beruf seine Traumfrau kennengelernt und geheiratet zu haben, und gratulierte auch den Konkurrenten, die trotz toller Leistungen diesmal nicht gewählt wurden.

Ariella Kaeslins Hattrick

Seit Tony Rominger im Jahr 1994 schaffte niemand den Hattrick in den Sportlerwahlen, nicht einmal Roger Federer. Bis jetzt Ariella Kaeslin die Bühne des Schweizer Sports gänzlich erobert und als erste Frau zum dritten Mal in Folge triumphiert hat. Die drei Wahlgremien honorierten den hohen Wert, der einem 4. und einem 8. WM- Platz im Kunstturnen zukommt.

Kaeslin dankte (auf Englisch) ihrem Trainer Zoltan Jordanov und allen, die ihr die Spitzenleistungen ermöglicht haben. Dem Publikum sagte sie gerührt: «I schänke öich mys Härz, meh hani nid!» Kaeslin siegte recht deutlich vor der dreifachen Schweizer Sportlerin Simone Niggli sowie Nicola Spirig. (si)