Vergiftete Hunde

Hündeler im Stress: Welches Gift benutzt der Hundehasser?

Der Hundemörder war jetzt auch in Dietikon

Der Hundemörder war jetzt auch in Dietikon

Noch weiss die Zürcher Stadtpolizei nicht, weshalb in den letzten Wochen mehrere Hunde Vergiftungserscheinungen hatten. Nach Auskunft aus der Zürcher Kleintierklinik ist auch noch unklar, um welches Gift es sich handelt. Auch in Sachen «Wursträdli in Dietikon» tappt die Polizei im Dunkeln.

Mehrere Hunde wurden in die Kleintierklinik des Zürcher Tierspitals gebracht. Bei dreien von ihnen stellten die Ärzte Nierenversagen fest. Sie wurden nach Bern gebracht, wo ein Dialysegerät zur Verfügung steht, wie Bernhard Gerber, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Tierspital, gegenüber der SDA sagte.

Solange man nicht wisse, was die Hunde gefressen hätten, gebe es "wenig Handlungsspielraum" für die ärztliche Behandlung. Wichtig sei, dass sie erbrechen könnten, man könne den Magen spülen und etwa Aktivkohle verabreichen.

Da aber Hunde häufig erbrechen, wenn sie etwas nicht bekömmliches gefressen haben, sei es schwierig, die Situation einzuschätzen. Man bringe ja nicht jeden erbrechenden Hund gleich ins Spital, sagte Gerber.

Laut Stapo-Sprecherin Judith Hödl ist die Polizei inzwischen daran, akribische Abklärungen zu tätigen. Unter anderem versuche man, das Gebiet einzugrenzen, in dem die Tiere die giftigen Happen gefunden und gefressen hätten. Hödl hat inzwischen von einem weiteren Fall gehört, eine zusätzliche Anzeige sei aber nicht eingegangen.

In den letzten Tagen sind bei der Stadtpolizei sieben Meldungen über offenbar vergiftete Hunde eingegangen. Zwei davon sind gestorben. Die Vorfälle ereigneten sich in den vergangenen Wochen, die Anzeigen gingen seit Montag ein. Die Vergiftungen zogen sich alle Hunde beim Spazieren im Gebiet Hönggerberg/Rütihof zu.

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