Ausreisserhund
Hucky, der Ausreisser

Der kleine Fricker Hund Hucky ist wieder bei seinem Herrchen. Was ihn wohl dazu bewegte, einfach auszureissen? Das bleibt Hucky's Geheimnis.

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Hucky

Hucky

Aargauer Zeitung

Werner Hostettler

Was ihn wohl dazu bewegte, einfach auszureissen? Dies tat nämlich «Hucky von Ishaliv» bisher noch nie. Doch am frühen Morgen des 1. Advent scheint ihn während des traditionellen Gassi- gehens etwas dermassen angezogen zu haben, dass er für einen Moment seine ansonsten guten Manieren vergass.

Sein Herrchen, ein Rentner aus dem Fricker Winkel-Quartier, war natürlich überrascht, wie er der AZ erzählte: «Der war einfach plötzlich weg und wie vom Erdboden verschluckt.» Ob er einem anderen Tier nachrennen oder einfach in aller Ruhe die zauberhafte Weihnachtsbeleuchtung auf sich einwirken lassen wollte, bleibt das Geheimnis von Hucky, der am 22. April 2010 seinen 12. Geburtstag feiern wird.

Noch in der Dunkelheit machte sich der Mann auf die Suche nach dem kleinen Kerlchen und später beteiligten sich im Sinne einer gelebten Nachbarschaftshilfe auch andere Hausbewohner daran. Während der Besitzer des Vierbeiners gemeinsam mit Verwandten die Suche auf weitere Gebiete ausdehnte, klingelte bei einem seiner Nachbarn die Hausglocke. Dieser schaute nach und wer stand draussen mit Hucky an der Leine? Monika und Paul Hauswirth aus Oeschgen.

Der AZ schilderten sie, wie und wo sie den kleinen Ausreisser entdeckten: «Im hinteren Teil der Widengasse lief er hin und her über die Strasse, auf die Zurufe kam er auch sofort.» Welche Gedanken den Findern durch den Kopf gingen, erzählen sie so: «Wir dachten, da hätte wohl wieder einmal jemand ein unschuldiges Tierchen einfach ausgesetzt.» Doch dem war überhaupt nicht so, und zum Glück trägt der Ausreisser auch einen Chip; so konnte der inzwischen kontaktierte Tierarzt den Halter feststellen und Hucky wohlbehalten in den Winkel zurückgebracht werden.

Bewegende Adventsgeschichte

Vor Freude über seine Rückkehr überschlug sich das kleine Herz von Hucky beinahe und sein Besitzer zeigte sich natürlich überglücklich darüber, seinen Liebling wieder in die Arme schliessen zu können: «Für mich ist dies eine persönlich ganz besonders bewegende Adventsgeschichte.» Die Finder ihrerseits freuen sich sehr darüber, ihren Teil dazu beigetragen zu haben.

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