Flugzeugabsturz
Hollywood verfilmt Flugzeugunglück von Überlingen mit Arnold Schwarzenegger in der Hauptrolle

Über dem deutschen Überlingen kamen am 1. Juli 2002 bei einer Flugzeugkollision 71 Menschen ums Leben. Hollywood hat die dramatischen Ereignisse jetzt zu einem Film verarbeitet.

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Angehörige besuchen das Wrack des Flugzeuges in Überlingen drei Tage nach dem Absturz im Juli 2002. (Archiv)

Angehörige besuchen das Wrack des Flugzeuges in Überlingen drei Tage nach dem Absturz im Juli 2002. (Archiv)

Keystone

Die Geschichte ist tragisch: Der Familienvater Roman will seine Frau und seine Tochter vom Flughafen abholen, erfährt dort aber von einem unvorstellbaren Unglück. Zwei Maschinen sind in der Luft zusammengestossen, es gibt zahlreiche Tote - darunter auch die Familie des Mannes.

Und die eine Katastrophe zieht noch eine andere nach sich: Roman macht sich auf die Suche nach dem Fluglotsen, den er als Schuldigen für das Unglück ausgemacht hat - es kommt zu einer verhängnisvollen Begegnung.

Im Kern des Films "Aftermath" steckt eine wahre Begebenheit: Hollywood hat darin die Geschichte des Flugzeugabsturzes von Überlingen verarbeitet. Am 1. Juli 2002 kamen beim Zusammenstoss eines DHL-Flugzeugs mit einer russischen Tupolew-Passagiermaschine über Überlingen alle 71 Insassen ums Leben - unter ihnen mehrere Dutzend Schulkinder. Der Fluglotse der Unglücksnacht wird knapp zwei Jahre später an seinem Wohnort in Zürich-Kloten erstochen.

Veröffentlicht wurde "Aftermath" Anfang April in den US-amerikanischen Kinos. Die Regie führte Elliott Lester, in den Hauptrollen sind Arnold Schwarzenegger (Roman) und Scoot McNairy (Fluglotse Jake) zu sehen. Ob der Film auch in der Schweiz gezeigt wird, ist noch nicht bekannt.

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