Fabian Hägler

Noch laufen die letzten Bauarbeiten rund ums Gebäude, sind nicht alle Einrichtungen ganz fertig, doch Oskar Müller, Schulleiter der HPS Wohlen, ist dennoch glücklich. «Heute ist ein Freudentag für alle», sagte er bei der Eröffnung «seiner» neuen Schule. Lange vor seinem Amtsantritt an der HPS hatte die Lehrerschaft die Erweiterung der Schulräume verlangt. «Nun ist es endlich so weit, nächste Woche werden alle Arbeiten abgeschlossen sein», freute sich Müller.

Bauzeit ohne Unfälle

«Vor vier Wochen hätte ich nicht geglaubt, dass wir heute Eröffnung feiern», blickte Müller auf die intensive, aber unfallfreie Bauzeit zurück. «Mit den Kindern haben wir oft die Baustelle besucht und die Phasen miterlebt», sagte er.

Der Schulleiter bedankte sich danach speziell bei Lehrern und Schülern des Junkholzschulhauses, die Baulärm und Verkehr verkraften mussten.

Gemeindeammann Walter Dubler wies in seiner Rede darauf hin, dass nun endlich die ganze HPS unter einem Dach vereint sei. «Das sind sehr gute Voraussetzungen für die Schü-ler: Ich wünsche euch alles Gute, eine schöne Zeit im neuen HPS- Schulhaus, tragt Sorge dazu und lernt fleissig», sagte Dubler.

Neues und Altes vereint

Schulpflegepräsident Franco Corsiglia betonte, der neue Bau biete Platz, Luft und Licht. «Wir haben das Gerüst, die Aussenhülle beibehalten, im Innern ist etwas Neues entstanden.» Durch das Wachstum der HPS sei diese Erweiterung nötig geworden. «Heute geniesst die Schule einen sehr guten Ruf, die Eltern bringen ihre Kinder gern an die HPS Wohlen», erklärte Corsiglia.

Doris Becker, die Präsidentin der Baukommission, fasste ihre Eindrücke mit dem Sprichwort «Was lange währt, wird endlich gut». Endlich habe auch die HPS die Möglichkeit, die Kinder «in adäquaten Räumen aufs spätere Leben vorzubereiten», sagte sie.

Nach den Reden waren die HPS-Kinder an der Reihe. Bänder mit den Wünschen jeder Klasse wurden an einen jungen

Zwetschgenbaum geknüpft.

Schliesslich segnete Pastoral-assistent Hanspeter Stierli den Bau mit Weihwasser und Weih-rauch ein: «Diese Schule soll für alle ein Lebensraum sein», gab er den Schülern mit auf den Weg.